Geburtsgeschichte von Ori / Eine schöne und unkomplizierte Hausgeburt / Geburtsbericht

Neugeboren

Nach 6 Monaten Pause vom Bloggen – ich hatte einfach keine Zeit (aber dazu ein andermal mehr) – endlich wieder ein neuer Beitrag und zwar ein ganz besonderer :). Denn morgen ist es soweit und unser kleiner Buddha feiert seinen 1. Geburtstag! Und somit ist es morgen genau 1 Jahr her, dass unsere kleine Maus geboren wurde. Zu Hause. In unserem Gästezimmer. Ganz entspannt. Aber lest selbst…

(Kleine Warnung: Manchmal beschreibe ich sehr detailgetreu ;))

Keine guten Voraussetzungen 

Der errechnete Termin (ET) für den kleinen Ori war Freitag der 21. April. Meine Schwangerschaft verlief ziemlich gut bis auf die 40. Schwangerschaftswoche, in der ich mir eine fiese Erkältung eingefangen hatte. Am Anfang habe ich nur gedacht: Oh Mann in diesem Zustand muss ich einen Kaiserschnitt haben. Der Husten war zeitweise so doll, dass ich auch noch eine Rippenfellentzündung bekomme habe. Die ist zwar nicht gefährlich für’s Baby, tut aber ganz schön weh und ich dachte nur: Wie soll ich denn Wehen plus diese Stiche in der Seite durchstehen?

Deswegen habe ich eigentlich die 40. Woche ziemlich abgeschottet zu Hause mit Tee trinken, pflanzlichem Hustensaft, Inhalieren und Salbeibonbons verbracht. Über jeden Tag, den der kleine Mister noch nicht raus wollte, war ich froh, denn so konnte ich mich noch etwas erholen. Bei der Rippenfellentzündung konnte man aber leider nichts machen. Die dauert ein paar Wochen bis es nicht mehr weh tut. Und für Hustenblocker war es zu spät (die könnten die Atmung des Neugeborenen so kurz vor der Geburt beeinträchtigen). Also habe ich mich damit abgefunden, dass dieser zusätzliche Schmerz einfach noch mit dabei sein würde.

Ein Terminbaby wird es wohl nicht – oder doch?

Wehen hatte ich eigentlich keine in den letzten Wochen, nur öfter dieses Druckgefühl. So auch am ET. Einfach dieser konstante Druck nach unten. An dem Tag hatte ich (wie es üblich ist) noch einen Termin beim Frauenarzt, wo ein CTG geschrieben und die Fruchtwassermenge überprüft wurde. Das CTG war gut und der Wehenschreiber hat angeblich keine Wehen angezeigt. Obwohl ich 2-3 mal schon ein  bisschen Ziehen hatte (bei so 20% und sonst war der Wehenschreiber immer bei 10%), aber die Frauenärztin meinte: Nein, das sind noch keine Wehen. Nagut, dann nicht. Und die Fruchtwassermenge war auch noch völlig ok. Ich habe eh damit gerechnet noch ein paar Tage über Termin zu gehen. Außerdem war die Erkältung ja auch noch nicht ganz ausgestanden.

Nach dem Termin war ich dann noch mit meinem Mann in Kreuzberg lunchen. Der hatte nämlich extra für den Termin „work from home“ gemacht. Unser letztes Daydate für ein Weilchen, denn bald würden ja 2 kleine Racker um uns herum hüpfen :). Der Nachmittag und Abend verlief dann eigentlich ganz normal, außer, dass ich abends gefühlt noch mehr Druck nach unten hatte. Wehen hatte ich meiner Meinung nach keine. Trotzdem habe ich vorsichtshalber die Bude noch etwas aufgeräumt und noch ein paar letzte Sachen für die Geburt bereit gelegt.

Es geht los… glaube ich

Gegen Mitternacht bin ich dann ins Bett und hatte so 2-3 mal das Gefühl, dass es eine leichte Wehe sein könnte. Vielleicht auch nur Übungswehen, denn Erfahrung hatte ich damit noch keine. Also habe ich erstmal versucht einzuschlafen. Denn nicht geschlafen hatte ich schon bei Linos Geburt, wo es auch nachts losging. Diesmal wollte ich definitiv ausgeruhter sein. Als ich aber gemerkt habe, dass das nichts mehr wird, weil das Ziehen etwas regelmäßiger wurde (so alle 7 min), bin ich ins Bad um mir eine Wanne einzulassen. Vorher habe ich noch kurz Cedric Bescheid gegeben, der aber direkt friedlich weiter
geschlummert hat (tsts Männer…).

Das warme Wasser tat tatsächlich ganz gut und ich hatte das Gefühl die Wehen gehen etwas zurück. Also vielleicht doch nur falscher Alarm. Nach ca. einer halben Stunde in der Wanne (um 1:15 Uhr), gab es aber ein kleines hörbares Plopp. Als ob eine Luftblase aus mir heraus ins Wasser gestoßen ist. Plus auch etwas Schleim. Hmm, war das nun der Schleimpfropf oder die Fruchtblase? Also erstmal raus aus der Wanne. Zunächst konnte ich gar nicht beurteilen, ob da jetzt noch mehr an mir herunterlief, als nur das Badewannenwasser. Also erstmal auf Toilette und abtrocknen, damit auch wirklich alle anderen Flüssigkeiten ausgeschlossen werden konnten. Aber dann kam da eigentlich nichts mehr. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es doch ziemlich wahrscheinlich heute soweit ist.

It’s show time baby!

Also habe ich Cedric geweckt und gesagt, dass wir jetzt ins Wohnzimmer gehen müssen und er die restlichen Sachen vorbereiten muss. Die Liste mit allen to do’s hatte ich schon in der Küche bereit gelegt. Vorher habe ich mich noch schnell in mein Geburtsoutfit geschmissen (langes schwarzes Shirt und einen weichen Still-BH). Ich habe mir den Sitzball und die Gymnastikmatte geschnappt und habe von da an verschiedene Positionen während der Wehen ausprobiert. Vierfüßler auf den Ball gelehnt und die Knie auf der Matte. Auf der Couch mit dem Oberkörper über die Lehne fand ich gut ertragbar oder im Stehen auf etwas drauf gelehnt. Das Veratmen hat ziemlich gut geklappt. Zwar nicht so schön lange, wie wir es im Geburtsvorbereitungskurs gelernt haben, aber trotzdem hat die Konzentration aufs Ein- und Ausatmen sehr geholfen. Tönen war auch bei dieser Geburt irgendwie nichts für mich.

Die Wehen habe ich noch selber mit dem Handy aufgezeichnet und Cedric hat (mit meiner Erlaubnis ;)) auf der Couch gedöst. Mittlerweile waren die Wehen so im 4 Minuten Abstand, aber auch ziemlich unregelmäßig. Mal nur 2 Minuten und dann doch wieder 6 Minuten Abstand und meist so 40 Sek. lang. Ich war mir nicht wirklich sicher, wann der richtige Zeitpunkt wäre meine Beleghebamme Sissi anzurufen, die von der anderen Seite der Stadt hätte kommen müssen. Ich wollte sie ja auch nicht unnötig nachts um 2 zu uns bestellen. Andererseits war sie ja auch ein ganzes Stückchen entfernt. Ich hatte aber dennoch das Bedürfnis, dass sie Bescheid weiß. Also hab ich um 1:40 Uhr angerufen um ihr zu sagen, dass ich Wehen habe, aber es eigentlich noch alleine bzw. mit Cedric aushalte. Wir sind dann so verblieben, dass ich gucke wie die nächste halbe Stunde läuft und mich dann nochmal melde.

Um 2:30 Uhr waren die Wehen aber dann wesentlich stärker, näher beieinander und ich musste mich beim Atmen schon sehr konzentrieren. Also habe ich Sissi gesagt, dass es jetzt schon ganz gut wäre, wenn sie kommt. Und von da an musste auch Ced, das Aufzeichnen der Wehen übernehmen. Zwischendurch haben wir auch mal diesen Druckgriff auf den Hüften ausprobiert, aber das hat mir nicht geholfen. Eigentlich wollte ich während der Wehen gar nicht berührt werden. Um 3 Uhr war meine Hebamme dann da und ich hatte in der Wartezeit jegliche Zweifel verloren, dass ich sie umsonst habe kommen lassen. Sissi hat mich auch einmal auf dem Weg angerufen, aber so richtig erinnere ich mich gar nicht mehr an das Gespräch. Irgendwie war ich da schon ein bisschen „in the zone“, was bis zur eigentlichen Geburt angehalten hat. Ich glaube das war so eine Mischung aus Schmerzen, der Konzentration aufs Atmen und die Wehenpausen und der Müdigkeit. Ich habe zwar am Rande mitgekriegt, was um mich herum passiert ist, aber war irgendwie mehr „bei mir“.

An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass wir sowohl eine Geburt im Krankenhaus als auch zu Hause vorbereitet hatten. Denn glücklicherweise war Sissi nicht nur Beleghebamme, sondern auch Hausgeburtshebamme. Ich hatte also eine vollgepackte Krankenhaustasche, als auch eine „Hausgeburtskiste“ und das Bett im Gästezimmer war auch entsprechend vorbereitet. Von dem Plan zu hause zu entbinden, wusste nur mein Mann und meine Hebamme, denn ich wollte mir im Vorfeld keine Meinungen dazu anhören und einfach frei entscheiden, wie ich mich fühle, wenn es dann soweit ist. Meine Präferenz im Laufe der Schwangerschaft hat sich aber Richtung Hausgeburt entwickelt. (Wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist werde ich auch nochmal berichten.)

Sissi hat dann erstmal Cedric noch ein paar Aufträge gegeben (Kaffee kochen [für Dammkompressen], Handtücher in den Ofen bei 50°c [damit sie warm sind für’s Baby] etc.) und ich sollte mich im Gästezimmer auf’s Bett legen, damit sie mich untersuchen kann. Mich auf den Rücken zu legen war alles andere als angenehm. Ich habe mich auch erst nicht getraut zu fragen,wie weit der Muttermund geöffnet war. Ich wollte nicht enttäuscht sein, wenn es nur 2 cm gewesen wären. Danach sollte ich mich auf die Seite legen ein Bein angewinkelt und das andere ausgestreckt, damit sich das Köpfchen gut ins Becken schieben konnte. Zwischendurch hatte ich bei 2 Wehen das Gefühl, dass mein Rücken mehr weh tut und Erinnerungen an Linos Sterngucker-Geburt, mit den schrecklichsten Rückenschmerzen, die man sich vorstellen kann, kamen zurück. Aber hier hat Sissi mich beruhigt, dass das nur in meinem Kopf wäre. Und war es tatsächlich auch. Die Position auf der Seite sollte ich erstmal einhalten, obwohl ich den Vierfüßler vorher als besser auszuhalten empfand. Da war Sissi aber schon sehr bestimmt und ich habe brav auf sie gehört und mich weiterhin auf die Atmung konzentriert.

Die ganze Zeit über wurde ich gelobt, dass ich das so sehr gut mache. Das hat auf jeden Fall sehr geholfen es durch zu halten. Irgendwann habe ich mitgekriegt, dass es klingelte und die 2. Hebamme, Christiane, eingetroffen ist. Ich fand, dass sie schon recht schnell dazu gekommen war. Daher habe ich mich auch getraut zu fragen, wie weit ich denn bei der Untersuchung gewesen bin. Und es waren 8 cm! Yippie!!! Die ganzen Schmerzen also nicht umsonst. Ja und dann ging es eigentlich so weiter. Ich lag die meiste Zeit auf der linken Seite (mit dem angewinkelten und geraden Bein) oder halb auf der Seite mit dem rechten Fuß auf die Schulter meiner Hebamme gestützt. Meistens dann, wenn sie mich nochmal untersucht oder die Herztöne zwischendurch immer mal wieder kontrolliert hat. Die Herztöne waren übrigens immer gut.

Die heiße Phase

Und dann habe ich so halb mitgekriegt, wie Christiane mich auch einmal untersucht und gesagt hat, dass nur noch ein kleiner Rand (vom Gebärmutterhals) da ist. Yes! 🙂 Der Druck in den Po wurde  währenddessen immer größer. Zuerst sollte ich aber noch nicht mit pressen. Sondern in den Bauch „zum Baby“. Sissi meinte zu dem Zeitpunkt, dass es noch nicht Zeit ist zu pressen. Und ich habe gedacht: Oh no….es dauert wohl doch noch. Jedenfalls, habe ich das auch versucht. Aber irgendwann einfach nicht mehr geschafft, die ganze Wehe nicht mit zu pressen und habe teilweise gepresst und teilweise veratmet. Das war dann aber auch in Ordnung. So hat sich der Kopf immer tiefer geschoben. Christiane hat mich zwischendurch immer wieder daran erinnert meine Unterlippe locker zu lassen. Denn während den Presswehen war ich wohl etwas angespannt :).

Und irgendwann kam dann DIE Wehe, mit so einem Druck, dass ich gar nicht anders konnte, als die ganze Wehe komplett mit zu pressen. Und ich habe dieses mal auch richtig gespürt wie der Kopf sich nach draußen gearbeitet hat. Das tat dann schon nochmal anders weh, als die Wehen davor und ich bilde mir auch ein, dass ich gespürt habe, wie etwas gerissen ist. Aber das Köpfchen war mit dieser Wehe draußen. Wenige Sekunden später hat der kleine Mann schon ein bisschen geschrien, obwohl er noch gar nicht komplett geboren war. Und Sissi meinte ich sollte versuchen mit der nächsten Wehe zu pressen was das Zeug hält. Das brauchte sie mir nicht zweimal sagen, denn ich war höchst motiviert, den Körper der kleinen Maus bei der nächsten Wehe komplett zu gebären. Denn dann würde es geschafft sein (in meinen Augen – ich weiß für Hebammen ist es erst mit der Plazenta geschafft ;)).

Unser kleiner Buddha ist da <3

Und so ist es dann auch passiert. Ich habe mit all meiner Kraft gepresst und habe dabei gespürt wie der Körper geboren wurde (es war 4:45 Uhr). In dem Moment habe ich mich richtig erleichtert gefühlt und gedacht: Ich hab’s geschafft und das Baby schreit (YAY)! Gleichzeitig ist Lino im Schlafzimmer wach geworden und hat geschrien, was wir über das Babyphone gehört haben. Als ob er gespürt hat, dass hier gerade etwas ganz Besonderes passiert ist (denn gehört hat er uns glaube ich nicht). Ja und dann hat Sissi mir den kleinen Mann auch schon auf die Brust gelegt und ihn mit einem Handtuch zugedeckt. Cedric ist währenddessen schnell ins Schlafzimmer um Lino zu beruhigen und war ein paar Minuten später wieder zurück. Lino ist wieder eingeschlafen und ich habe in der Zwischenzeit die ersten Minuten mit unserem 2. kleinen Monsieur gekuschelt, der ganz glitschig und warm war.

Und jetzt noch die Plazenta :-p

Sissi hat mich auch mal die Nabelschnur fühlen lassen (wie dicker Gummi ;)) und mich daran erinnert, dass die Geburt noch nicht geschafft ist. Als die Nabelschnur auspulsiert war, durfte Cedric sie  durchschneiden. Und ich sollte, wenn ich nochmal eine Wehe spüre, mitpressen, damit die Plazenta geboren würde. Die nächsten Minuten kam aber nichts. Ich habe gefragt, ob ich Geburtsverletzungen hätte, aber beide Hebammen meinten, dass wir jetzt erstmal die Plazenta gebären müssen bevor sie mich untersuchen können. Sissi hat immer mal wieder leicht an der Nabelschnur gezogen und auch ein bisschen am Bauch gedrückt.

Und dann kam doch nochmal ein Anflug einer Wehe und ich habe einfach nochmal stark mitgepresst und die Plazenta war geboren. Das hat gar nicht weh getan. Die Plazenta wurde dann untersucht und ich habe interessiert zugeguckt und durfte auch einmal die Fruchtblase anfassen, die richtig fest war. Es war alles in Ordnung mit der Plazenta (es haben keine Stücke gefehlt), so dass auch das letzte Fünkchen Angespanntheit von mir abgefallen ist. Denn wenn etwas von der Plazenta in der Gebärmutter zurückgeblieben wäre, dann hätte ich doch noch ins Krankenhaus gemusst.

Dann haben beide Hebammen mich untersucht und mir gesagt, dass ich innen nur kleine „Wunden“ habe, die aber nicht genäht werden müssen. Außen gab es zwar einen Riss, aber „nur“ zwischen 1. und 2. Grades (es geht bis Grad 3) und somit weniger schlimm als bei Lino. Kurze Zeit später wurde ich dann von Christiane betäubt und genäht. Das war jetzt nicht angenehm, aber nach der Geburt (im Vergleich), auch nicht so mega schmerzhaft. Die kleine Maus hat währenddessen mit dem Papa (ohne Shirt) gekuschelt und gleich auch sein Revier markiert und ein bisschen Mekonium ausgeschieden. Sissi und Christiane haben in der Zwischenzeit aufgeräumt und mich ein bisschen versorgt. Aber das habe ich alles nur so halb mitgekriegt. Denn wir haben natürlich unser Baby bewundert <3.

<3

Und dann hatte Lino auf einmal Besuch

Irgendwann bin ich dann auch einmal ins Badezimmer gegangen um meine Hände zu waschen, was ganz gut geklappt hat. Also meinem Kreislauf ging es relativ gut. Nachdem Sissi die U1 beim kleinen Mister gemacht hatte, musste sie auch schon wieder los, weil eine von ihren anderen Frauen schon mit einem Blasensprung im Krankenhaus war (ein Glück, dass meine Geburt zuerst war…hehe), aber Christiane ist noch ein Weilchen bei uns geblieben.

Und um 6 Uhr ist dann Lino so richtig aufgewacht und hat seinen kleinen Bruder zum ersten Mal gesehen. Wir sind uns ziemlich sicher, dass er dachte, dass wir gerade Besuch von einem Baby und einer Frau (Christiane) haben. Denn er hat zwar interessiert geguckt, war aber eher zurückhaltend und wollte dann ganz normal spielen wie jeden Morgen.

Vom Timing her war die Geburt wirklich perfekt. So hatte ich es mir immer erträumt, dass es losgeht, wenn Lino bereits im Bett ist und geschafft ist, bevor er aufwacht. So dass wir keinen Stress damit haben, wer ihn am besten in dem Moment betreuen könnte (obwohl wir Plan A, B, C und D) hatten. Trotzdem hat mich der Gedanke daran im Vorhinein immer gestresst. So hatte er seine ganz normale Routine am Morgen und gegen 8 Uhr hat Cedric ihn zu Freunden gebracht, wo er dann bis nachmittags den Tag verbracht hat. Und wir konnten ganz in Ruhe mit Babyboy Nr. 2 kuscheln, der an dem Vormittag auch schon 3 mal schön getrunken hat.

Als Lino Ori das erste Mal so richtig wahrgenommen hat.

(M)eine Traumgeburt

Die Geburt selbst war wirklich super. Niemals hätte ich gedacht, dass alles so reibungslos ablaufen könnte. Nur knappe 5 Stunden von den ersten richtigen Wehen bis der kleine Ori geboren war. Die Schmerzen waren natürlich krass, aber zu keinem Zeitpunkt habe ich gedacht, dass ich das nicht schaffen würde (anders als bei Linos Geburt). Auch weil Sissi mir die ganze Zeit ein gutes Gefühl gegeben hat, dass alles super läuft. Ich habe mich durchweg sicher und „wohl“ gefühlt. Und es herrschte die ganze Zeit eine ganz ruhige und natürliche Atmosphäre. Und last but not least, war es einfach so schön, dass wir im Bett in unserem zu Hause liegen bleiben konnten und unter uns waren. Ich hatte mein eigenes Badezimmer und es war einfach alles da. Und so musste ich mir um nichts Gedanken machen und konnte einfach unser Glück genießen.

Übrigens waren die Erkältung und die Schmerzen in der Seite während den 5 Stunden unter der Geburt wie weggeblasen. Als Ori dann aber geboren war, ging der Husten wieder los. Unsere Körper sind schon erstaunlich!

Über die ersten, (meist) zauberhaften Tage nach Oris Geburt habe ich übrigens hier berichtet. Und meine Wochenbettberichte findet ihr hier.

 

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