#MomCrushMonday – Interview mit Alex: Mutter & Wifey mit einer Liebe für Mode, Celebrity Gossip & Crimes

Alex und Emmy

Am heutigen #MomCrushMonday stellt sich meine Freundin Alex vor. Alex und ich waren schon zusammen auf der Schule und Roommates an der Uni. Ich freue mich also ganz besonders, dass wir jetzt auch zusammen Mamis sind. Noch toller wird es natürlich, wenn es in naher Zukunft mit einem Umzug nach Berlin klappt :).

Erzähl uns ein bisschen von dir und deiner Familie. 

Ich bin Alex, 31 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Hamburg. Hier haben sich mein Mann Alexander und ich auch Anfang 2014 kennengelernt. Ich bin eigentlich Kölnerin und Alexander kommt aus Berlin, aber uns beide hat es beruflich nach Hamburg verschlagen. Anfang 2016 folgte die Hochzeit und 9 Monate später wurde unsere Tochter Emmy geboren. Wir sind also eine ganz frisch gebackene Familie. Im Moment gibt es nichts Schöneres als Zeit mit unserer kleinen Tochter zu verbringen. Zukünftig könnten wir uns auch vorstellen Wurzeln in Berlin zu schlagen, dort sind wir immer sehr gerne um die Familie und unsere Freunde zu besuchen.

Schwanger auf Hochzeit
Im Sommer auf einer Hochzeit von Freunden in Hamburg, im 7. Monat schwanger

Wie hast du deine Schwangerschaft(en) empfunden?

Ich habe meine Schwangerschaft durchweg sehr positiv empfunden. Es fühlte sich total natürlich und „normal“ an schwanger zu sein, was mich überrascht hat, weil es ja doch ein sehr besonderer Zustand ist. Man könnte sagen, dass ich eine „Traumschwangerschaft“ hatte. Ausser einer leichten Übelkeit und Bauchweh in den ersten 3 Monaten ging es mir körperlich einwandfrei. In den letzten 4 Wochen wurde es dann doch etwas beschwerlich, aber das ist ja normal. Auch hatte ich von Anfang viel Vertrauen in die Schwangerschaft und eigentlich immer ein „gutes Gefühl“. Ich blicke sehr gerne zurück auf die Schwangerschaft. Eine sehr schöne Erfahrung.

Was ist das Schönste am Muttersein?

Die Momente in denen das Kind ohne es zu wissen so viel Liebe zurückgibt. Die Momente in denen es einen anlacht, mit einem „spricht“, sich an einen schmiegt und sich einfach freut wenn es einen sieht. Die hält man ewig in seinem Herzen fest. Und oft kommen einen die Tränen.

Was ist das Herausfordernste?

Unsere Tochter ist bisher pflegeleicht, daher empfinde ich das Mutter Dasein bisher als nicht anstrengend. Die größte Herausforderung ist sicherlich, dass es ein Full-Time Job ist, 24/7, non stop, „there is no day off“.

Was hättest du vorher niemals so erwartet?

Obwohl Emmy ein absolutes Wunschkind ist, und man sich 9 Monate lang jeden Tag darauf freut, dass es endlich bald soweit ist, habe ich gemerkt, dass die Umstellung vom „alten“ ins neue Leben doch sehr deutlich spürbar ist. Das Neue, das Ungewisse, die Abhängigkeit, die SORGEN – das bleibt ein Leben lang so. Auch habe ich die ersten Tage nicht so euphorisch empfunden wie ich dachte. Ich war körperlich komplett fertig von einer anstrengenden Geburt und dem anschließenden Kaiserschnitt. Zusätzlich ist man anfangs doch eher beschäftigt mit dem Erlernen der vielen „to dos“ die zum Eltern Dasein gehören.

Dein Lieblingsort in Hamburg mit und ohne Kind?

Wir wohnen sehr nah am Wasser in Hamburg. Am schönsten ist es bei Sonnenschein den Altonaer Balkon entlang bis zur Elbe zu spazieren. Ansonsten hat Hamburg viele tolle Ecken und wenn die Sonne scheint ist es überall schön.

Spazieren mit Baby
Spaziergang bei Sonnenschein an der Elbe.

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus?

Wir haben glücklicherweise seit 2 Monaten eine gute Routine, die wie folgt aussieht: Unsere Tochter ist eine Langschläferin. So war es schon immer seit der Geburt. Ich stehe meist gegen 10-10.30 Uhr auf und starte schon mal in den Tag, während sie oft bis nach 11 Uhr noch schläft. Wenn Sie wach ist wird ausgiebig im Bett gekuschelt und rumgealbert. Danach wickel ich Sie und ziehe sie an. Ich bereite Frühstück vor und spiele mit Ihr bis es Zeit ist ein Mittagsschläfchen zu machen. Während Sie 30 min schläft, habe ich Zeit für mich. Ich mache mich fertig für den Tag und schaffe es oft noch das ein oder andere im Haushalt aufzuräumen.

Nachmittags gehen wir gegen 14/15Uhr oft 2 Stunden spazieren – entweder alleine oder wir haben ein „Schiebe-Date“ mit anderen Müttern, die in der Nachbarschaft wohnen. Später zuhause, schläft Sie oft noch 2 Stunden weiter, ich entspanne dann einfach (oft sitze ich einfach neben ihr, während Sie schläft ). Dann wird wieder gespielt und auf Papa gewartet. Oft lassen mein Mann und ich den Tag mit einer Serie auf Netflix ausklingen, unsere Tochter macht Gott Sei Dank meistens gut mit (wenn nicht kommt sie in die Trage ) – auch wenn Sie nicht mit gucken darf. Meistens gehen wir dann gegen 23 Uhr alle zusammen ins Bett.

Was findet man in deiner Wickeltasche?

Ich habe zu meiner Babyshower einen coolen Jute-Beutel inklusive einer schönen Wickeltasche bekommen die mit Windeln, Feuchttüchern, einer Babycreme und Hygienetüchern bestückt war. Daran hat sich nichts geändert. Hinzugekommen ist lediglich noch ein Spucktuch, welches ich immer dabei habe.

Was machst du am liebsten mit deiner Familie?

Am liebsten kuscheln wir zu dritt morgens im Bett, wenn Emmy aufwacht. Das ist meine Lieblingszeit am Tag. Da Emmy noch so klein ist, ist es einfach nur schön, wenn wir zusammen zuhause sind.

Was ist dir in der Erziehung wichtig?

Emmy ist gerade über 4 Monate alt. Da steht das Thema Erziehung noch nicht im Fokus. Momentan ist es mir einfach wichtig ihr all die Liebe und Aufmerksamkeit zu geben, die Sie braucht. Mir ist es sehr wichtig, dass meine Tochter sich zu jederzeit geliebt fühlt. Wenn Sie älter ist und das Thema Erziehung dann eine echte Rolle spielt, würde ich gerne meinen Erziehungsstil als liebevoll und konsequent beschreiben. Mir ist es wichtig, dass Sie alles Wichtige mitbekommt: die guten Manieren, den respektvollen und liebevollen Umgang mit Anderen, aber auch, dass sie einen starken Charakter entwickelt der seinen eigenen Weg geht. Ebenso soll sie von Anfang wissen, dass Sie alles werden kann was sie möchte und dass wir immer an Sie glauben und hinter ihr stehen.

papa und tochter
Erster Familienurlaub auf Fuerteventura. #daddysgirl

Wie gönnst du dir kleine Pausen oder erholst dich am besten?

Wenn meine Tochter schläft habe ich Zeit. Das reicht mir auch völlig aus. Meistens mache ich dann den Haushalt – auch eine Art Erholung. Oder ich mache Online Shopping :).

Wenn dann mein Mann abends zuhause ist, gönne ich mir Wellness in Form einer warmen langen Dusche. Abends ist dann auch oft Papa Zeit, so dass Mama auch mal die Füße hochlegen kann.

Wie hat sich die Beziehung zu deinem Partner verändert seit ihr Eltern seid?

Die Beziehung steht zurzeit an 2. Stelle. Es gibt keine Zweisamkeit. Das ist momentan auch überhaupt nicht schlimm. Das wichtigste ist unsere Tochter. Jedoch verstehe ich jetzt aber auch Aussagen wie: „Man muss sich Zeit für einander nehmen“. Ich denke, dass wir in Zukunft (wenn Emmy etwas älter ist) dann doch wieder mehr darauf achten müssen Zeit für einander und miteinander zu haben.

Ohne welche 5 Dinge kannst du als Mutter nicht leben?

  1. Meinen Mann
  2. Unser Cocoonababy
  3. Schnuller
  4. Kinderwagen / Trage
  5. Jungle Gym

Was sind deine Top 3 Tipps an andere/werdende Eltern?

  1. Positiv denken, Vertrauen in die eigenen Instinkte und in das eigene Kind haben.
  2. Der Austausch mit anderen Müttern ist lebensnotwendig. Und Therapie zugleich.
  3. Es ist alles normal.

Was wünschst du dir für die Zukunft für dein(e) Kind(er) und für euch als Familie?

Ich wünsche mir, dass mein Kind und wir als Familie immer gesund und immer zusammen bleiben. Ich wünsche mir ebenfalls, dass unsere Familie noch weiter wachsen wird.

Und zu guter letzt: Welchen Fun Fact gibt es zu dir?

Ich leide an Mageirocophobie: der Angst vorm Kochen.

mama tochter strand
Emmys erstes Mal am Meer.

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